Angst vorm letzten Punkt führte zu zwei 0:2 Niederlagen!
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Zu zwei weiteren Heimspielen empfingen die Damen der 2. Mannschaft des BSV die Vertretungen der MsG Chemnitz und von Blau Weiß Röhrsdorf. In beiden Spielen galt es, das Maximum aus dem eigenen Spielvermögen raus zu holen, um eventuell die eine oder andere Überraschung zu erreichen.
Zunächst trat man gegen die Frauen des MsG aus Chemnitz an. Gegen die körperlich überlegenen Gästen begann man konzentriert und spielte gut mit. Eine schnelle 5:2 Führung konnte man nicht lange behaupten, jedoch blieb man bis Mitte des Satzes in Reichweite. Doch dann fielen die Gastgeberinnen wieder in ihre alten Trott zurück. Plötzlich gelang so gut wie nichts mehr (Aufschläge, Annahmen, Zuspiele und Angriffe). Alles Mißlang, was der Gegner gnadenlos nutze und den Satz sicher mit 25:16 gewann. Der 2. Satz verlief so, wie das Ende des vorangegangenen. Die Chemnitzerinnen spielten mit den Limbachern Katz und Maus. Falls doch mal mehrere Punkte dem BSV gelang, zogen sie das Spiel wieder an. So ging der Satz mit 14:25 verloren. Die Gäste zeigten den besseren Volleyball und gewannen das Spiel verdient - auch in dieser Höhe.
Vor den Trainern stand nun die Aufgabe, die Mannschaft neu einzustellen um gegen die Frauen aus Röhrsdorf den Bock umzustoßen. Gegenüber dem 1. Spiel wurde eine Spielerin ausgetauscht. Dies sollte der Mannschaft mehr Sicherheit im Blockspiel geben, um dort ein Vorteil für Limbach zu erzielen. Am Anfang des Spieles wurden viele leichte Bälle vergeben, so dass man - mal wieder - schnell mit 10:16 zurück lag. Nach einer Auszeit gelang es Limbach den Rückstand Stück für Stück zu verkürzen. Bis zu 19:21 kam man heran. Doch die Röhrsdorferinnen fingen sich wieder und sicherten sich den Satzgewinn mit 25:20. Dies wurmte den Damen aus Limbach natürlich. Diese Energie setzten sie mit Spielwitz im 2. Satz um. Bei Stand von 18:11 sahen die Limbacher Frauen ebenso wie beim 24:18 als Sieger aus. Nun folgte etwas, was keiner für möglich gehalten hat. Die “Blau-Weißen” aus Röhrsdorf starteten eine Aufschlagserie, wogegen die Gastgeberinnen nichts entgegen zu setzen wusste. Man schaffte es nicht, einen von 6 Satzbällen zu verwandeln. Beim 25:24 hatte man noch einen Satzball, auch dieser konnte nicht genutzt werden. So kam es, wie es kommen musste, die Gäste nutzten gleich ihren 1. Matchball und gewannen am Ende den Satz zwar glücklich mit 27:25. Doch wer so einen Rückstand aufholt, hat auf jeden Fall den Sieg verdient. Bilder vom Heimspieltag seht ihr hier!
Das Fazit für dieses Spiel lautet aus meiner Sicht: Man muss den letzten Punkt eines Satzes gewinnen um einen Satz zu gewinnen. Das die Frauen Volleyball spielen können, haben sie gezeigt, nun muss nur noch das Quentschen Glück sich dazu gesellen.
Am 20.01.11 können sie zum Pokal um 17.30 Uhr bei der Mannschaft vom SSV Chemnitz/Jugend zeigen, ob sich der Aufwärtstrend fortsetzen kann oder nicht!
Viel Erfolg dabei!!!!
Aktualisiert (Sonntag, den 16. Januar 2011 um 14:45 Uhr)
(25.05.) Dirk Schuler
(27.05.) Lars Rau
(05.06.) Frank Prager
(13.06.) Joachim Schubert
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