3 Stunden harter Kampf wurde mit 2 Siegen belohnt!
| Herren 2 |
Zu den ersten beiden Heimspielen waren die Graukappen nahezu vollständig angetreten. Nur Jens Langbein musste verletzungsbedingt passen. Der BSV erwartete als viertplatzierter den 2. (Harthau II) und den Tabellenführer (Helbersdorf II).
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Zunächst hieß der Gegner – Harthau. Wir begannen konzentriert und versuchten ein schnelles Spiel über die Mitte aufzuziehen. Dies gelang anfangs ganz gut und man lag ständig in Führung. Allerdings reichte es nicht, sich entscheidend abzusetzen. Der Gegner hielt gegen und stellte sich immer besser auf die Limbacher Angriffe ein. Der Vorsprung schmolz, aber am Ende reicht es noch zum 25:23 für uns. Zu Beginn des 2. Satzes verletzte sich einer unserer Hauptangreifer so schwer, dass er nicht mehr weiterspielen konnte. So kam es, dass unsere „Edeljoker“ – Micky - zu einem weiteren Einsatz kam. Er machte seine Sache wie immer gut. Allerdings gelang es der gesamten Mannschaft nicht, diesen Satz nach Hause zu bringen. Immer besser stellten sich der gegnerische Block auf unsere Angriffe über die 3 ein und blockte ein ums andere Mal erfolgreich. So versuchte der BSV über die außen zum Erfolg zu kommen. Dies gelang ab und an, so dass man an Harthau dran blieb. Der letzte Punkt gelang jedoch unseren Gästen aus dem Chemnitzer Süden (22:25). Nun hieß es wieder einmal, der 3. Satz musste über Sieg und Niederlage entscheiden. Dieser wird in der Stadtliga Chemnitz als ein voller Satz (bis 25) gespielt. Der Beginn ließ nichts Gutes verheißen. Auf dem Feld „zerfleischten“ sich die Spieler gegenseitig. Jeder Fehler (es waren eine ganze Menge) wurde auf dem Feld ausgewertet. Dies ist, wie jeder weiß, für eine Mannschaftssportart nicht gerade förderlich. So zog der nahezu fehlerfrei spielende Gegner auf 6:13 davon. Bei diesem Spielstand wurden die Seiten gewechselt. Jeder Buchmacher hätte zu diesem Zeitpunkt keine Wette mehr auf einen Harthauer – Sieg angenommen. Die 1. Auszeit (7:14) des BSV – bei dem wurde als letzte Möglichkeit eine Taktikumstellung vorgenommen – sollte die Wende bringen. Nun stand plötzlich wieder eine Mannschaft auf dem Feld und jeder begann für den anderen zu kämpfen. So verringerte sich der Rückstand Punkt für Punkt. Nun gelang bei Limbach nahezu alles und bei Harthau nichts mehr. Beim 24:19 hatte man den ersten Matchball. Dieser wurde durch einen Aufschlagfehler leichtfertig vergeben. So wurde es noch einmal eng. Harthau kam bis zum 24:23 heran. Doch der folgende Punkt kam auf das Konto der Limbacher und somit ging der Satz mit 25:23 und das Spiel mit 2:1 an den BSV. Alle Spieler konnten den Satzverlauf nicht begreifen – weder die Sieger noch die Besiegten.
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Das dieser Spieltag kein leichter werden würde, war allen im Voraus klar. Im wirklich kampfbetonten ersten Spiel des Abends wurden in jedem der drei Sätze insgesamt 48 Punkte vergeben. Dementsprechend saß uns die Zeit im Nacken, zumal die zweite Begegnung gegen Helbersdorf erst 22.00 Uhr, also zum eigentlichen Trainingsende, angepfiffen wurde. Gestärkt durch den glücklichen Sieg zuvor ließen wir uns aber nicht verrückt machen und gingen ebenso zu Werke, wie noch wenige Minuten vorher. Der erste Satz ging wiederum denkbar knapp aus und den dankenswerten Zuschauern wurde von gutem Volleyball über emotionale Ausbrüche von Spielern und mitunter nicht nachvollziehbaren Entscheidungen des Schiedsgerichts alles geboten. Mit 23:25 hatten wir leider das Nachsehen.
Mehrfach haben wir diese Saison aber schon erlebt, dass sich unserer Truppe aus schier auswegloser Situation befreien konnte und so versuchten wir das auch heute. Zu Recht war Helbersdorf der bisher ungeschlagene Tabellenführer, aber auch sie haben Schwächephasen, die wir zu Beginn des zweiten Satzes mit einer Aufschlagsserie vom "grauen Wolf" ausnutzten und uns einen unaufholbaren Punktevorsprung erspielten, der schließlich zum 25:13 Satzgewinn führte. Ein zweites Mal musste am heutigen Abend ein Entscheidungssatz her. Die Frage war, haben wir ohne jegliches Training die Kondition, das Spiel für uns zu entscheiden? Was soll man sagen, wir hatten die Kraft und blieben bis zum Ende konzentriert. Mit 25:20 ging auch der dritte Satz an uns. So endete der Abend nach 3 Stunden mit zwei Heimsiegen! Das Schlußwort vom Mannschaftsleiter: Eine solche Leistung habe ich uns echt nicht zugetraut. Danke, liebes Team, für den schönen Abend! An dieser Stelle senden wir unserem Heiko die besten Genesungswünsche! (Unter uns - Heiko - es haben hinterher in der Kabine alle ihre Knochen gezählt und Muskeln an sich wiederentdeckt, die schon verloren geglaubt wurden.)
Aktualisiert (Sonntag, den 19. Dezember 2010 um 14:25 Uhr)
(25.05.) Dirk Schuler
(27.05.) Lars Rau
(05.06.) Frank Prager
(13.06.) Joachim Schubert
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